Computer

Computer gehören zu den interessantesten Helfern der Neuzeit
In heutiger Zeit denkt jeder beim Begriff Computer an die gängigen Desktop-PCs, Note- und Netbooks sowie Tablets der gängigen Markenhersteller. Im Gegensatz zu vielen anderen menschlichen Erfindungen liegen die Entwicklungen in der Computergeschichte noch nicht einmal allzu weit zurück. 1837 entwarf Charles Babbage einen ersten Rechenautomaten, die Analytical-Engine. Es handelte sich um eine der ersten programmierbaren Rechenmaschine. Lady Ada Lovelace war sozusagen die erste Programmiererin der Welt, die diese Maschine zum Leben erweckte. Den ersten wirklichen Computer entwickelte der deutsche Konrad Zuse mit seiner Z1 und der legendären Z3 im Jahr 1941. Weitere Meilensteine waren die amerikanische Mark I aus dem Jahr 1944 von Howard H. Aiken oder die ENIAC von 1946. Die ersten Computer waren Großrechenanlagen, die ganze Maschinensäle einnahmen. IBM und DEC waren in jeder Zeit führend in der Entwicklung. Heutige Taschenrechner sind wesentlich leistungsfähiger als diese ersten Computer.

Apple und Homecomputer
Die Miniaturisierung schritt ständig voran. Anfang der 70er Jahre konnten die ersten Mikroprozessoren serienmäßig hergestellt werden. Schon 1973 brachte der Hersteller Xerox seinen Computer Alto auf den Markt, der erstmals über eine grafische Benutzeroberfläche und Maus verfügte. Bekannte Firmen, wie Hewlett Packard, Motorola, Apple, Commodore und Tandy wurden gegründet. 1976 stellte Apple sein Modell 1 vor. Der Apple II, der Commodore PET und der Tandy TRS80 wurden 1977 vorgestellt. Sie gelten als die Vorläufer unserer heutigen Desktop-PCs. Während Computer zu jener Zeit noch sehr teure waren, versuchten einige Firmen mit abgespeckten Versionen und kompakten Abmessungen Computer in die privaten Haushalte zu integrieren. Dies gelang in den 80er Jahren mit den Homecomputern. Jeder erinnert sich bestimmt noch an die legendären Marken Texas Instruments TI 99/4A, Commodore C64, Sinclair ZX, Dragon64, Atari XL und die vielen anderen Vertreter aus jeder Zeit. Sie wurden vornehmlich zum Spielen eingesetzt. Aber auch leichte Büroaufgaben konnten mit ihnen erledigt werden.

Die PCs erobern die Welt
IBM stellte 1981 den ersten IBM-PC vor. Äußerlich haben sich diese Desktop-Rechner nicht wesentlich bis in heutiger Zeit verändert. Bahnbrechend für ihren Erfolg war die kostengünstige Erweiterbarkeit über ein Steckkartensystem. Da IBM bis auf das verwendete IBM-Betriebssystem PC-DOS die Architektur dieser PCs auch anderen Entwicklern zugängig machte, konnten bald entsprechende IBM-kompatible Rechner gebaute werden. Damit war der Siegeszug der PCs eingeläutet worden. Fast alle heutigen PCs sind also Nachbauten des IBM-PCs. Parallel hierzu entwickelte Apple seine Macintosh-Serie, die bis heute die Computergemeinde in zwei Lager teilt. Dennoch erreichte Apple, trotz seiner genialen Computer, die Vormachtstellung im PC-Markt. Heute werden die Rechner immer kleiner und leistungsfähiger. Obwohl immer noch im gewerblichen Bereich Desktop-PCs eine bedeutende Rolle, beispielsweise in einem Netzwerk spielen, werden in Privathaushalten überwiegend Notebooks eingesetzt. Die kleinen Netbooks hatten nur ein kurzes Zwischenspiel ab 2000 bis 2012. Heute nutzen die meisten anstelle eines Netbooks lieber ein leistungsfähiges Tablet.